ProjektdatenbankMobilfunk-Standortakquise

MS Access am Limit:
Wie ACON sein komplettes Projektmanagement revolutioniert.

Die alte Access-Datenbank war langsam, stürzte regelmäßig ab und niemand konnte sie weiterentwickeln. Die eigentliche Akquise lief daneben, verteilt auf Karten, Präsentationen und Tabellen. Heute arbeitet ACON in einem einzigen Werkzeug, das exakt den eigenen Prozessen folgt: mehr Aufträge, bessere Übersicht, Bonusfristen fest im Blick.

Individuelle Projektdatenbank für die Mobilfunk-Standortakquise von ACON: ein veralteter Computer mit Papierstapeln wird zu einer digitalen Kartenansicht mit Funkmast.

Ausgangssituation

ACON akquiriert Standorte für Funktürme in ganz Deutschland, im Auftrag von Unternehmen wie Vantage Towers. Soll ein neuer Funkmast entstehen, sucht ACON im Zielgebiet geeignete Grundstücke und Gebäude, kontaktiert die Eigentümer, stimmt sich mit den Gemeinden ab, prüft die Machbarkeit, bereitet die Verträge vor und sichert am Ende den Standort. Ein Projektmanagement, das so speziell ist, dass es in kein Standardsystem wirklich hineinpasst.

Gelaufen ist das gesamte Projektmanagement über eine Access-Datenbank, die über die Jahre komplett zweckentfremdet worden war: Die ursprünglichen Ansichten und Aufgaben wurden nicht mehr wie gedacht genutzt, Funktionen für die tägliche Arbeit fehlten, und im Haus wusste niemand, wie man sie anpasst. Jede neue Idee hieß: aufschreiben und auf einen externen Programmierer warten. Im Alltag wurde die Datenbank zunehmend zum Problem: langsame Ansichten, lange Ladezeiten, regelmäßige Abstürze mitten in der Arbeit.

Dazu kam: Die eigentliche Akquise fand gar nicht in der Datenbank statt. Den Suchkreis des Auftraggebers als Screenshot in eine Präsentation kopieren, daneben die Katasterkarte öffnen, Gebäude in der 3D-Ansicht prüfen, Schutzgebiete und Drohnenzonen in weiteren Portalen nachschlagen, Eigentümer per Pfeil von Hand zuordnen. Für einen einzigen Standort war ein halbes Dutzend Fenster offen.

Ursprünglich wollte ACON ein System auf Basis von Salesforce aufbauen lassen, weil die großen Auftraggeber damit arbeiten. Die Ausschreibung lief bereits. Im Analysegespräch wurde aber klar: Salesforce hätte hohe laufende Lizenzkosten, eine Abhängigkeit vom Anbieter und eine Oberfläche bedeutet, in die ACONs kartenbasierte Arbeit nicht hineinpasst. Eine Schnittstelle zu den Auftraggebern gab es ohnehin nicht. Gesucht war also jemand, der das System nicht einfach überarbeitet, sondern komplett neu baut und neu denkt.

Lösung & Vorgehen

Wir haben für ACON eine neue Datenbank auf einem eigenen Server aufgesetzt und dazu ein komplett neues Frontend entwickelt, das zu 100 % auf die Prozesse des Unternehmens zugeschnitten ist. Quellcode und Daten gehören dabei vollständig ACON, ohne Lizenzmodell und ohne Abhängigkeit von einem Systemanbieter.

Herzstück ist eine Kartenansicht, die all die verstreuten Fenster ersetzt: Suchkreis, Flurstücke, Schutzgebiete, Höhen und Messwerkzeuge liegen auf einer Fläche. Kandidaten entstehen per Klick direkt am Grundstück, eine Ampel zeigt, wer angefragt ist, wer zugesagt und wer abgelehnt hat.

Statt ACONs Arbeit in ein Standardsystem zu pressen, bildet die Anwendung den echten Akquiseprozess ab: vom Suchkreis des Auftraggebers über die Kandidaten bis zu Meilensteinen, Fristen, Bonusberechnung und Vertragsverhandlung. Jede Auftragsart bekommt die Ansicht, die das Team dafür wirklich braucht.

Erste KI-Funktionen sind bereits im Einsatz: Ein Screenshot mit Eigentümer- oder Flurstücksdaten wird einfach eingefügt und automatisch in die richtigen Felder übernommen, neue Aufträge lassen sich direkt aus der E-Mail des Auftraggebers anlegen. Als Nächstes soll das Team direkt mit seiner Datenbank sprechen, Informationen abrufen und Aufgaben auslösen können.

1
Analyse und Prozessaufnahme

Gemeinsam mit ACON haben wir den kompletten Akquiseprozess aufgenommen: von der Suche im Zielgebiet über die Eigentümeransprache bis zu Vertrag und Abrechnung, inklusive der Frage, warum das Altsystem im Alltag nicht mehr trug.

2
Konzept und Datenmodell

Auf dieser Basis entstanden Lösungskonzept und Datenmodell: eine PostgreSQL-Datenbank auf ACONs eigenem Server und ein Frontend, dessen Ansichten den tatsächlichen Arbeitsschritten folgen statt einem Standardschema.

3
Umsetzung in Revisionen

Die Anwendung entsteht in kurzen Revisionsschleifen: ACON testet jeden Stand selbst am echten Prozess. Als sich zeigte, dass die Akquise auf der Karte stattfindet, haben wir die Oberfläche konsequent darauf umgebaut. Vom ersten Gespräch bis zur Live-Anwendung vergingen rund zwei Monate.

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Ausbau mit KI-Funktionen

Screenshots auslesen und Aufträge aus E-Mails anlegen funktioniert bereits. Im nächsten Schritt arbeitet das Team direkt im Dialog mit der Datenbank: Fragen stellen, Informationen abrufen, Aufgaben auslösen.

Die Projektdatenbank von ACON in rund einer Minute: vom neuen Auftrag per E-Mail über Suchgebiet, Flurstücke und Kandidaten auf der Karte bis zu Meilensteinen und Fristen. Stimme und Musik KI-generiert, Oberflächen vereinfacht nachgebaut, mit Demo-Daten.

Ergebnis

Die tägliche Arbeit ist deutlich einfacher geworden: Das Team kann wesentlich mehr Aufträge abarbeiten, hat eine deutlich bessere Übersicht über alle laufenden Projekte und organisiert die einzelnen Vorgänge wesentlich schneller bis zum Abschluss.

Das zahlt direkt aufs Geschäft ein, denn das Modell von ACON ist teilweise bonusgetrieben: Werden Projekte besonders schnell abgeschlossen, gibt es zusätzliche Boni vom Auftraggeber. Die Anwendung rechnet für jeden Auftrag mit, wie viel Zeit bis zur nächsten Bonusstufe bleibt. Jeder Tag, den ein Projekt schneller durchläuft, landet so direkt im Bonus statt im Malus.

Vorher
  • Access-Datenbank: langsam, lange Ladezeiten, regelmäßige Abstürze
  • Ansichten über Jahre zweckentfremdet, wichtige Funktionen fehlten
  • Niemand konnte das System sinnvoll weiterentwickeln
  • Akquise verteilt auf Karten, Präsentationen und Tabellen
Nachher
  • Eigene Datenbank samt Frontend, zu 100 % auf die Prozesse zugeschnitten
  • Bessere Übersicht, Aufträge schneller organisiert und abgeschlossen
  • Fristgebundene Boni deutlich häufiger erreicht
  • Suche, Kandidaten und Kartenmaterial in einer Kartenansicht
„Bei der alten Datenbank haben wir irgendwann den Stift zur Seite gelegt, weil keiner wusste, wie man sie anpasst. Jetzt springen wir mit einem Klick zwischen Karte und Kandidat, und alles ist an einem Ort. Ich finde die Datenbank einfach klasse und freue mich auf die nächste Stufe mit KI.“
Christian Krüger, Geschäftsführer @ ACON

Auch bei dir läuft alles über ein System, das keiner mehr im Griff hat?

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